Symphonieorchester und Fussball, ein Improvisations-Experiment

Seitdem ich meine Frau kenne, bin ich wieder mit Fußball in Berührung gekommen. Davor dachte ich immer, dass meine letzten Erfahrungen aus der Grundschule mit diesem Sport auch die letzten sein sollten. Ich mochte ihn einfach nicht. Zu laut, zu aggressiv und vor allem zu langweilig. Aber eine Beziehung besteht aus Kompromissen und ab und zu erlaube ich es meiner Frau sogar Fußball zu gucken (BVB Spiele).

Dem Smartphone sei Dank bin ich in der Zeit beschäftigt und sie kann größtenteils ohne meine Kommentare und Bemerkungen dem Spiel folgen.

SavedPicture-201542620279.pngWie es nun mal so ist, bewegt sich was, guckt man hin. Ob es nun das Fluchttier oder der Jäger in einem ist, weiß ich nicht. Aber als ich dann doch mal auf das Geschehen gesehen habe, ist mir etwas aufgefallen (dazu muss man wissen, dass in dem Moment der Ton abgeschaltet war), daß das Gewusel gar nicht so langweilig ist, ihm fehlt nur die richtige Untermalung. Denn was mich an Fußballspielen wirklich stört, sind die Geräusche. Schlechte Gesänge, unrhythmisches Getrommel, Gegröle, Pfeifen und Schreien. Kurz, die Fans nerven und die Kommentatoren tun mit ihrem Kriegsberichterstattungsstil ihr Übriges. Weiterlesen