Musik im öffentlichen Raum

Straßenmusik und Straßenkunst gehören wohl zur Menschheit seitdem sie sich in Städten und Gemeinden zusammengefunden haben. Ob es im Sommer in der Fußgängerzone ist oder im Winter auf diversen Weihnachtsmärkten: an allen Ecken wird gesungen, gemalt und ab und zu einfach nur stundenlang stillgestanden.

Seit einigen Jahren gesellt sich zu den jahrtausendealten Formen der Straßenkultur eine neue Kunstform, die der Flashmobs. Kleine Ereignisse, die mal mehr, mal weniger, geprobt werden, bei denen eine Gruppe plötzlich auftaucht, etwas macht und auch schon wieder weg ist. Ob es nun Radfahrer sind, die 10 Minuten einen Kreisverkehr umrunden, Symphonieorchester, die im Bahnhof ein Konzert geben oder eine Gruppe, die sich verabredet, Politiker mit dem Ausdruck „Yeah“ zu „unterstützen“. Die Aktionen sind meistens amüsant und unterhaltend und erzeugen durch ihre scheinbare Spontaneität Aufmerksamkeit in einer mit Reizen überfluteten Welt.

Kurz und knapp, ich mag diese Straßenkunst. Sie belebt eine Stadt und wenn es einem nicht gefällt kann man ja weitergehen. Weiterlesen

Knutschen in der letzten Reihe kostet 3€ extra. Kino ist nicht mehr was es mal war.

Paramount Pictures hat angekündigt, Filme demnächst schneller parallel zu vermarkten über Streaming, DVD, Blu-ray oder was auch immer noch kommen wird.
90 Tage zwischen Kinostart und Zweitverwertung sind ihnen zu lange und ich sage nur, hoffentlich kommt das schnell. Am besten wäre eine Veröffentlichung parallel im Kino und zum Streamen.

Das bedeutet nicht, dass ich nicht gerne einen Film im Kino sehen würde. Ich liebe die bombastische Bildgewalt einer Kinoleinwand und den wummernden Sound, das sollte aber nur eine nette Beigabe sein und nicht der Hauptanteil eines Films.

imkinoknutschen

In den letzten Jahren bin ich immer seltener ins Kino gegangen. Zunächst waren es irreführende Trailer, die einem wer weiß was versprochen haben, um später im Film nach 20 Minuten herauszufinden, dass im Trailer schon die besten Szenen zu sehen waren. Das hat mich dann erstmal davon abgehalten, mir den nächsten Film im Kino anzusehen. Dann kamen die veränderten Sehgewohnheiten dazu, dass man durch DVD und Co. gemerkt hat, wie erfrischend es ist, einen Film im Original zu sehen. Selbst wenn man eine Sprache nicht kann, ist ein Untertitel häufig angenehmer als eine miese Synchronisation, die weniger an den Sprechern, mehr an der schlechten Übersetzung liegt. Weiterlesen